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Die „Kappler Fasnacht“

Kappler Fasnacht

Kappler Fasnacht

Kappler Fasnacht


Traditionell – Originell - Aktuell

Kappelrodeck kennt keine Maskenbälle, keine Büttenreden, keinen Karneval im üblichen Sinn. Hier macht man "den Schudi". Dies ist der Begriff für alles was einer tut, um "Fasnacht" zu machen. Der "Schudi" wird sich ausgedacht. Zum Spaß für sich selbst, aber vor allem für die Gäste zieht man von Lokal zu Lokal. Er tritt in allen möglichen Verkleidungen und Figuren auf, sei es als "Hamperle", "Clown", als "stumme Bure", "Pröpperle", "Zigeuner" oder "Duppen". "Schudi machen" ist einem in die Wiege gelegt, wird vererbt von Generation zu Generation. Kisten und Schränke in den Häusern sind voll von Schudikleidern, die einmal, nur einmal im Jahr zu Geltung kommen. Die oft beträchtlichen Kosten bestreitet jeder selbst.

Ein einzigartiges Schauspiel bilden die Kappler "Hexenumzüge". Kappler "Hexen" haben ihren eigenen Reiz, ohne Maske und böses Tun. Sie zeigen ihr Gesicht und sind herrlich geschminkt.

Bei den Umzügen am "Schmutzigen Donnerstag" und "Rosenmontag" bevölkern sie zu Tausend die Hauptstraße und bilden einen farbenprächtigen Lindwurm durch den Ort. Ganze Familien, Oma, Opa, Kinder und Enkel nehmen daran teil. Nicht minder imposant sind die Fasnachtsumzüge am Fasnachtssonntag und Fasnachtsdienstag. Bis zuletzt bleiben die Themen der einzelnen Gruppen ein Geheimnis.

In "Kappel" regiert während der närrischen Tage auch nicht "Prinz Karneval", sondern der "Schudivater".

Wenn über die "Dorfbrätsch" (Ortsrufanlage) das Kappler Fasnachtslied erklingt, dann ist die "5. Jahreszeit" eröffnet:

"Fasnachtszeit, Narrenkleid, bannen die Sorgen,
heute regiert die Fröhlichkeit, morgen ist morgen,
genießet die Stunden, denn Freuden sind rar,
einmal nur einmal ist Fasnacht im Jahr"

 

Alle Info's zu Terminen und Schudilokalen unter www.kappler-fasnacht.de